Anreise nach Norwegen mit Auto, Wohnmobil oder Wohnwagen
Wer mit dem Wohnmobil, Wohnwagen oder Auto nach Norwegen möchte, steht schon bei der Reiseplanung vor der ersten großen Frage: Fähre nehmen oder komplett auf dem Landweg fahren?
Wir haben im Laufe unserer Skandinavienreisen verschiedene Varianten ausprobiert. Dabei gibt es für uns nicht die eine perfekte Anreise. Manchmal möchten wir möglichst schnell nach Norwegen und nutzen eine längere Fährverbindung. Bei anderen Reisen gehört Schweden ohnehin zur Route – dann kann der Landweg über Dänemark und die Öresundbrücke die interessantere Alternative sein.
In diesem Artikel zeigen wir Dir die verschiedenen Möglichkeiten und erklären auch eine Frage, die überraschend häufig gestellt wird: Gibt es eigentlich eine Brücke von Dänemark nach Norwegen?
Gibt es eine Brücke von Dänemark nach Norwegen?
Nein, eine direkte Brücke von Dänemark nach Norwegen gibt es nicht. Wenn Du ohne Fähre mit dem Auto, Wohnmobil oder Wohnwagengespann nach Norwegen fahren möchtest, führt die übliche Landroute zunächst durch Dänemark und anschließend über Schweden nach Norwegen.
Dabei kannst Du über die Storebælt-Verbindung zwischen den dänischen Inseln und anschließend über die Öresundbrücke zwischen Kopenhagen und Malmö nach Schweden fahren. Von dort geht es auf dem Landweg weiter Richtung Göteborg und Oslo.
Die häufig gesuchte „Brücke nach Norwegen“ ist also in Wirklichkeit eine Kombination mehrerer Straßenverbindungen durch Dänemark und Schweden. Eine durchgehende Brückenverbindung direkt von Dänemark nach Norwegen existiert nicht.
Kann man ohne Fähre nach Norwegen fahren?
Ja. Norwegen ist von Deutschland aus vollständig auf dem Landweg beziehungsweise über feste Straßen- und Brückenverbindungen erreichbar. Du musst dafür keine Fähre benutzen.
Von Deutschland führt die Route durch Dänemark über den Storebælt und die Öresundbrücke nach Schweden. Anschließend kannst Du über die schwedische Westküste weiter Richtung Göteborg und über die Grenze nach Norwegen fahren.
Diese Variante ist besonders interessant, wenn Du Fährfahrten vermeiden möchtest oder Schweden ohnehin Teil Deiner Reise sein soll.
Welche Anreise nach Norwegen ist die beste?
Welche Route nach Norwegen für Dich am besten ist, hängt vor allem davon ab, wo in Deutschland Du startest und wohin in Norwegen Du möchtest. Wer beispielsweise nach Südnorwegen möchte, wird häufig anders planen als jemand, dessen eigentliches Ziel die Fjordregion, Trondheim oder Nordnorwegen ist.
Auch das Fahrzeug spielt eine Rolle. Bei einem langen Wohnmobil oder Wohnwagengespann können die Fährkosten erheblich höher ausfallen als bei einem Pkw. Gleichzeitig kostet die komplette Fahrt über Dänemark und Schweden zusätzlichen Kraftstoff und je nach Route Gebühren für die Brücken.
Wir vergleichen deshalb bei der Reiseplanung nicht nur den Fährpreis. Für uns zählen auch Fahrkilometer, Fahrzeit, Übernachtungen unterwegs und der Erholungswert einer Fährfahrt. Gerade auf längeren Verbindungen empfinden wir die Zeit an Bord nicht unbedingt als verlorene Reisezeit. Nach dem Check-in können wir das Fahrzeug stehen lassen, etwas essen und uns ausruhen, während wir unserem Ziel näherkommen.
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Unsere Erfahrung: Fähre oder Landweg?
Wir selbst bevorzugen für viele Norwegenreisen eine Fährverbindung, weil wir dadurch lange Autobahnetappen einsparen und die Zeit auf dem Schiff als Pause nutzen können. Besonders nach einer langen Anfahrt aus Deutschland empfinden wir es als angenehm, über Nacht weiter Richtung Norden zu kommen.
Die komplette Landroute würden wir aber nicht grundsätzlich ausschließen. Wenn Schweden ohnehin Teil der Reise ist, Du keine Fähre nutzen möchtest oder die Fährpreise zum gewünschten Termin sehr hoch sind, kann die Fahrt über Dänemark und Schweden eine gute Alternative sein.
Welche Variante für Dich sinnvoller ist, hängt deshalb weniger von einer pauschalen Empfehlung als von Startort, Reiseziel, Fahrzeuggröße, verfügbarer Zeit und den aktuellen Fährpreisen ab.
Die drei wichtigsten Anreisevarianten nach Norwegen
1. Komplett ohne Fähre
Deutschland → Dänemark → Storebælt → Öresundbrücke → Schweden → Norwegen
2. Kurze Fähre + Landweg
zum Beispiel eine Verbindung nach Dänemark/Schweden und anschließend weiter auf der Straße
3. Fähre direkt Richtung Norwegen
je nach Ausgangspunkt und Ziel beispielsweise Richtung Südnorwegen oder Oslo.
| Variante | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|
| Ohne Fähre | flexibel, keine längere Schiffsreise | viele Straßenkilometer |
| Kurze Fähre + Straße | guter Kompromiss | zusätzlicher Check-in |
| Längere Fähre | spart Fahrkilometer, Erholung an Bord | Preis stark termin-/fahrzeugabhängig |
Planst Du eine Reise nach Skandinavien?
Von Anreise, Maut und Fähren bis zu Freistehen, Internet und Gesundheit: Wir haben die wichtigsten Punkte aus unseren Reisen nach Norwegen, Schweden und Finnland für Dich zusammengestellt.
Mit dem Wohnmobil ohne Fähre nach Norwegen
Wer nicht gerne mit einer Fähre fährt, kann Norwegen auch komplett ohne Fährverbindung erreichen. Von Deutschland geht es zunächst nach Dänemark und anschließend über feste Straßenverbindungen weiter nach Schweden.
Eine klassische Route führt über den Storebælt nach Seeland und anschließend über Kopenhagen zur Öresundbrücke nach Malmö. Von dort kannst Du der schwedischen Westküste Richtung Göteborg folgen und schließlich die Grenze nach Norwegen überqueren.
Gerade mit dem Wohnmobil hat diese Variante einen großen Vorteil: Du bist zeitlich sehr flexibel. Es gibt keinen Check-in und keine Abfahrtszeit, die Du erreichen musst. Wenn Du unterwegs müde wirst oder Dir ein Ort gefällt, kannst Du die Etappe jederzeit unterbrechen.
Dafür kommen einige zusätzliche Straßenkilometer zusammen. Wer eigentlich möglichst schnell nach Süd- oder Westnorwegen möchte, sollte deshalb zumindest einmal gegenrechnen, ob eine Fährverbindung nicht entspannter ist.
Über Schweden nach Norwegen – für uns mehr als nur eine Anreise
Wenn wir über Schweden nach Norwegen fahren, betrachten wir Schweden inzwischen nur selten als reines Transitland. Dafür gibt es entlang der Strecke schlicht zu viel zu sehen.
Statt die Kilometer möglichst schnell abzuspulen, planen wir lieber einen zusätzlichen Tag ein und machen bereits aus der Anreise einen Teil der Reise. Je nach Route kann das ein Stopp an der schwedischen Westküste, am Vänern oder auch ein Abstecher weiter ins Landesinnere sein.
Genau deshalb kann der Landweg besonders interessant sein, wenn Du drei oder vier Wochen Zeit hast und Norwegen und Schweden miteinander verbinden möchtest. Wenn dagegen nur zwei Wochen für Norwegen zur Verfügung stehen, würden wir persönlich eher darüber nachdenken, mit einer passenden Fährverbindung Fahrkilometer einzusparen.
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Mit der Fähre nach Norwegen – wann wir diese Variante bevorzugen
Eine längere Fährverbindung bevorzugen wir vor allem dann, wenn Norwegen das eigentliche Ziel der Reise ist und wir möglichst wenig Zeit auf Autobahnen in Deutschland, Dänemark und Schweden verbringen möchten.
Besonders angenehm finden wir Nachtverbindungen. Statt nach einem langen Fahrtag noch einen Übernachtungsplatz suchen zu müssen, steht das Wohnmobil oder Gespann während der Überfahrt sicher auf dem Fahrzeugdeck und wir können die Zeit zum Schlafen nutzen.
Ob sich das finanziell lohnt, lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten. Die Preise hängen stark von Saison, Wochentag, Verbindung, Fahrzeuglänge und -höhe sowie der gewünschten Kabine ab. Bei einem großen Wohnmobil oder einem langen Wohnwagengespann können die Unterschiede beträchtlich sein.
Deshalb würden wir heute keine festen Fährpreise mehr in einen Ratgeber schreiben. Wir vergleichen die Kosten jeweils für unseren konkreten Reisetermin und stellen sie den zusätzlichen Kilometern einer Landroute gegenüber.
Wohnmobil oder Wohnwagen – macht das bei der Anreise einen Unterschied?
Grundsätzlich funktionieren alle beschriebenen Anreisevarianten sowohl mit dem Wohnmobil als auch mit einem Wohnwagengespann. Unterschiede entstehen hauptsächlich bei den Kosten und bei der persönlichen Reiseplanung.
Auf Fähren wird der Preis häufig von den Fahrzeugabmessungen beeinflusst. Bei einem Gespann können deshalb andere Kosten entstehen als bei einem kompakten Wohnmobil. Das Gleiche gilt teilweise für mautpflichtige Brücken und andere Gebühren.
Auf dem Landweg empfinden wir das Wohnmobil als etwas unkomplizierter, weil wir bei Pausen und Übernachtungen flexibler sind. Mit dem Wohnwagen haben wir dagegen gerne einen Campingplatz eingeplant und konnten das Zugfahrzeug anschließend noch für einen Ausflug nutzen.
Ein Grund, Norwegen mit dem Wohnwagen nicht zu bereisen, ist die Anreise für uns jedenfalls nicht. Wir haben beide Varianten selbst genutzt.
Was ist günstiger: Fähre oder Landweg?
Diese Frage lässt sich leider nicht mit einem festen Betrag beantworten. Beim Landweg entstehen Kosten für Kraftstoff und die entsprechenden Straßen- beziehungsweise Brückenverbindungen. Bei der Fähre hängen die Kosten dagegen stark vom Fahrzeug und dem Reisetermin ab.
Außerdem sollte man bei einem fairen Vergleich nicht nur den reinen Ticketpreis betrachten. Spart eine Fähre mehrere hundert Straßenkilometer, sinken gleichzeitig Kraftstoffverbrauch und Verschleiß. Je nach Verbindung kann außerdem eine Übernachtung entfallen.
Wir rechnen deshalb vor jeder größeren Norwegenreise beide Varianten für unseren konkreten Termin durch. Gerade bei einem großen Reisemobil können sich die Ergebnisse von Jahr zu Jahr deutlich unterscheiden.
Für uns entscheidet am Ende aber nicht immer die günstigste Variante. Wenn wir nach einer langen Anfahrt aus Deutschland ausgeruht in Norwegen ankommen, ist uns das durchaus etwas wert.
Unsere persönliche Entscheidung: Fähre oder Landweg?
Wir haben im Laufe der Jahre gelernt, die Anreise nicht mehr als notwendiges Übel vor dem eigentlichen Urlaub zu betrachten. Sie gehört für uns bereits zur Reise.
Möchten wir möglichst direkt nach Norwegen, bevorzugen wir häufig eine Fährverbindung, die uns viele Straßenkilometer erspart. Soll Schweden ebenfalls Teil der Reise sein oder möchten wir zeitlich völlig flexibel bleiben, fahren wir dagegen gerne auf dem Landweg.
Deshalb würden wir heute weder pauschal zur Fähre noch grundsätzlich zur Fahrt über Schweden raten. Die beste Anreise nach Norwegen ist diejenige, die zu Deiner Route und Deiner verfügbaren Reisezeit passt.
Und wenn Du zum ersten Mal mit Wohnmobil oder Wohnwagen nach Norwegen fährst, solltest Du Dir für die Anreise lieber etwas mehr Zeit einplanen. Nach unserer Erfahrung beginnt ein entspannter Norwegenurlaub nicht damit, am ersten Tag möglichst viele Kilometer zu schaffen.
Anreise über Storebælt- und Öresundbrücke
Wer ohne Fähre nach Schweden oder Norwegen fahren möchte, kann Skandinavien über die beiden großen Brückenverbindungen in Dänemark erreichen. Von Deutschland führt die Route über die A7 nach Dänemark und anschließend zunächst über die Storebæltbrücke. Danach geht es über Kopenhagen weiter zur Öresundbrücke, die Dänemark mit Schweden verbindet.
Wichtig: Eine direkte Brücke von Dänemark nach Norwegen gibt es nicht. Nach der Überquerung der Öresundbrücke erreichst Du Malmö in Schweden und kannst von dort beispielsweise über Göteborg weiter Richtung norwegische Grenze und Oslo fahren.
Storebæltbrücke: Kosten für Wohnmobil und Wohnwagen
Die Storebæltbrücke verbindet die dänischen Inseln Fünen und Seeland. Die Überfahrt ist mautpflichtig. Wie viel Du bezahlst, hängt unter anderem von Fahrzeugtyp, Länge und Höhe sowie der gewählten Zahlungsart ab. Die Fahrzeuge werden an der Mautstation automatisch vermessen – dabei können beispielsweise Fahrradträger oder Anhänger die relevante Gesamtlänge verändern.
Die früher in diesem Artikel genannten 52 Euro für Wohnmobil oder Wohnwagengespann sind deshalb keine sinnvolle allgemeine Preisangabe mehr.
Für ein Wohnmobil über 6 Meter bis maximal 3,5 Tonnen gibt es beispielsweise einen speziellen Storebælt-Wohnmobilvertrag. Mit diesem kostet die einfache Überfahrt 2026 314 DKK. Voraussetzung sind unter anderem eine Storebælt-Privatvereinbarung und eine damit verknüpfte automatische Bezahlmöglichkeit. Ohne entsprechende Vereinbarung kann ein anderer Tarif gelten.
Auch für Pkw mit Wohnwagen beziehungsweise Anhänger richtet sich der Preis nach der Gesamtlänge. Deshalb empfehlen wir, den aktuellen Preis kurz vor der Reise direkt beim Betreiber zu prüfen.
Aktuelle Preise der Storebæltbrücke
Öresundbrücke: von Kopenhagen nach Malmö
Nach der Fahrt über Seeland erreichst Du Kopenhagen und anschließend die Öresundverbindung zwischen Dänemark und Schweden. Sie besteht nicht nur aus der bekannten Öresundbrücke, sondern aus einer Kombination aus Tunnel, der künstlichen Insel Peberholm und der eigentlichen Brücke.
Seit dem Jahr 2000 verbindet diese feste Straßen- und Eisenbahnverbindung den Großraum Kopenhagen mit Malmö. Für Reisende mit Wohnmobil oder Wohnwagen ist sie eine der wichtigsten Möglichkeiten, Schweden komplett ohne Fährfahrt zu erreichen.
Auch hier wird eine Maut fällig. Die alten Preise aus unserem ursprünglichen Artikel von 2019 gelten längst nicht mehr.
Stand September 2026 kostet eine einfache Fahrt beispielsweise:
| Fahrzeug | Online-Ticket | Mautstation | ØresundGO |
|---|---|---|---|
| Pkw bis 6 m | 64 € | 72 € | 25 € |
| Pkw + Wohnwagen/Anhänger bis 15 m Gesamtlänge | 128 € | 144 € | 50 € |
| Wohnmobil 6–10 m | 128 € | 144 € | 50 € |
| Wohnmobil über 10 m | 205 € | 228 € | 98 € |
Die Preise gelten für eine einfache Fahrt. ØresundGO ist ein kostenpflichtiger Rabattvertrag; die Jahresgebühr liegt derzeit bei 51 Euro. Dadurch kann sich der Vertrag laut Betreiber bereits bei einer Hin- und Rückfahrt lohnen.
Aktuelle Preise der Örseundbrücke
Unser Tipp: Brücke oder Fähre?
Wir würden die Entscheidung nicht allein vom Brücken- oder Fährpreis abhängig machen. Wenn Du über Storebælt und Öresund nach Norwegen fährst, kommen nach Malmö noch viele Straßenkilometer durch Schweden hinzu. Dafür bist Du völlig unabhängig von Abfahrtszeiten und kannst Schweden direkt in Deine Reise einbauen.
Wenn Norwegen dagegen Dein eigentliches Ziel ist und Du nur begrenzt Zeit hast, kann eine Fährverbindung trotz höherem Ticketpreis entspannter sein und viele Fahrkilometer sparen. Wir vergleichen deshalb vor jeder Reise Fährpreis, Brückengebühren, Kraftstoffkosten und Fahrzeit miteinander.
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Anreise mit der Fähre nach Schweden und Norwegen
Für die Anreise nach Schweden und Norwegen gibt es zahlreiche Fährverbindungen ab Deutschland und Dänemark. Welche Verbindung für Dich sinnvoll ist, hängt nicht nur vom Reiseziel ab, sondern auch von Deinem Startpunkt in Deutschland, der Fahrzeuggröße und davon, wie viel Zeit Du für die Anreise einplanen möchtest.
Gerade mit Wohnmobil oder Wohnwagen können sich die Preise erheblich unterscheiden. Fahrzeuglänge und teilweise auch Fahrzeughöhe, Reisezeit, Tarif, Kabine und Auslastung beeinflussen den endgültigen Preis. Deshalb verzichten wir inzwischen bewusst auf pauschale Preisangaben für unsere Fahrzeuge.
Wir buchen längere Fährüberfahrten für unsere Sommerreisen meist frühzeitig und vergleichen dabei verschiedene Reisetage und Abfahrtszeiten. Gerade bei einem großen Wohnmobil oder Wohnwagengespann können sich dadurch deutliche Preisunterschiede ergeben.
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Im Laufe unserer Skandinavienreisen haben wir verschiedene Varianten selbst ausprobiert. Die folgenden Verbindungen gehören für uns zu den interessantesten Möglichkeiten.
Fähre Travemünde – Trelleborg
Die direkte Verbindung von Travemünde nach Trelleborg ist eine Möglichkeit, Dänemark komplett zu umgehen und direkt in Südschweden anzukommen. TT-Line bietet sowohl Tages- als auch Nachtabfahrten an. Je nach Abfahrt dauert die Überfahrt derzeit ungefähr 7 bis 9 Stunden.
Wir selbst haben diese Verbindung bisher nur einmal genutzt. Für uns war die Tagesüberfahrt mit Kindern damals ziemlich lang. Sieben, acht oder mehr Stunden an Bord können sich ziehen, wenn man eigentlich möglichst schnell weiterfahren möchte.
Heute würden wir bei dieser Verbindung deshalb eher prüfen, ob eine Nachtabfahrt mit Kabine zu unserer Reiseplanung passt. Dann lässt sich die Überfahrt gleichzeitig als Ruhepause nutzen.
Der große Vorteil der Strecke ist für uns die Lage von Trelleborg: Nach der Ankunft bist Du bereits in Südschweden und kannst direkt Richtung Malmö, Småland oder weiter nach Norden fahren. Für Reisende aus Nord- und Westdeutschland kann das eine interessante Alternative zur Fahrt durch Dänemark sein.
TT-Line: Travemünde–Trelleborg
Puttgarden – Rødby und weiter nach Schweden
Eine unserer klassischen Varianten führt zunächst mit der Fähre von Puttgarden nach Rødby. Die Überfahrt dauert nur etwa 45 Minuten. Das macht die Strecke besonders interessant, wenn Du keine lange Fährfahrt möchtest, aber trotzdem einen Teil der Anreise auf dem Wasser zurücklegen willst.
Nach der Ankunft in Rødby fährst Du mit dem eigenen Fahrzeug weiter durch Dänemark. Für den Übergang nach Schweden hast Du anschließend zwei Möglichkeiten:
über Kopenhagen und die Öresundbrücke nach Malmö oder weiter nach Helsingør und dort mit der Fähre nach Helsingborg.
Scandlines bietet dafür auch Kombitickets an. Aktuell werden sowohl Puttgarden–Rødby + Öresundbrücke als auch Puttgarden–Rødby + Helsingør–Helsingborg angeboten. Die beworbenen Einstiegspreise gelten allerdings für bestimmte Fahrzeugklassen und Tarife – mit Wohnmobil oder Wohnwagengespann kann der tatsächliche Preis deutlich davon abweichen.
Scandlines: aktuelle Schweden-Kombitickets
Puttgarden – Rødby + Helsingør – Helsingborg
Die früher oft als Teil der „Vogelfluglinie“ bezeichnete Variante mit zwei kurzen Fährüberfahrten gibt es weiterhin: Zunächst geht es von Puttgarden nach Rødby und nach der Fahrt durch Dänemark anschließend von Helsingør nach Helsingborg.
Die zweite Überfahrt über den Öresund ist ausgesprochen kurz: Helsingør–Helsingborg dauert etwa 20 Minuten. ØRESUNDSLINJEN fährt rund um die Uhr; tagsüber gibt es je nach Fahrplan mehrere Abfahrten pro Stunde.
Der Vorteil dieser Variante liegt für uns in den kurzen Fährpassagen. Man bekommt zwei kleine Pausen während der Anreise, ohne viele Stunden auf einem Schiff verbringen zu müssen.
Nachteil: Zwischen den beiden Fähren musst Du Dänemark mit dem Fahrzeug durchqueren. Wenn Dein eigentliches Ziel Norwegen oder Mittelschweden ist, liegen anschließend auch in Schweden noch einige Kilometer vor Dir.
Unser Tipp: Puttgarden – Rødby + Öresundbrücke
Eine Variante, die wir bei der Reiseplanung ebenfalls interessant finden, kombiniert eine kurze Fährfahrt mit anschließendem Landweg.
Von Puttgarden setzt Du in etwa 45 Minuten nach Rødby über. Anschließend fährst Du durch Dänemark Richtung Kopenhagen und über die Öresundbrücke nach Malmö.
Damit hast Du während der Anreise eine kurze Pause auf der Fähre, musst aber keine lange Überfahrt einplanen. Gleichzeitig entfällt die zweite Fähre zwischen Helsingør und Helsingborg.
Ob diese Variante günstiger ist als zwei Fähren oder die komplette Fahrt über Storebælt und Öresund, hängt stark von Deinem Fahrzeug ab. Besonders bei einem langen Wohnmobil oder Wohnwagengespann lohnt es sich, die drei Varianten vor der Reise konkret miteinander zu vergleichen.
Unser Vergleich wäre heute:
Landweg: Storebælt + Öresundbrücke
Kurze Fähre: Puttgarden–Rødby + Öresundbrücke
Zwei Fähren: Puttgarden–Rødby + Helsingør–Helsingborg
Fähre Kiel – Göteborg
Die Verbindung Kiel–Göteborg ist für uns ein echter Klassiker und eine Strecke, die wir im Laufe unserer Skandinavienreisen besonders häufig genutzt haben.
Stena Line fährt die Strecke über Nacht. Die Überfahrt dauert aktuell rund 14 Stunden, eine Kabine gehört bei dieser Verbindung zur komfortablen Übernachtung an Bord. Am nächsten Morgen kommst Du direkt in Göteborg an.
Gerade bei einer längeren Anreise aus Deutschland sehen wir darin einen großen Vorteil: Statt abends noch einen Übernachtungsplatz zu suchen und am nächsten Morgen weiterzufahren, verbringen wir die Nacht auf dem Schiff und wachen bereits in Schweden auf.
Auch die Einfahrt nach Göteborg gefällt uns nach wie vor sehr gut.
Von Göteborg kannst Du anschließend über die E6 Richtung Oslo und Norwegen weiterfahren. Alternativ ist Göteborg ein guter Ausgangspunkt für eine Schwedenreise.
Für uns bleibt Kiel–Göteborg trotzdem eine der angenehmsten Möglichkeiten, nach Schweden oder weiter nach Norwegen zu reisen. Vor allem dann, wenn wir Fahrkilometer sparen und die Nacht gleichzeitig für die Weiterreise nutzen möchten.
Fähre Hirtshals – Bergen
Wer möglichst weit im Norden beziehungsweise direkt in Westnorwegen ankommen möchte, für den ist die Fährverbindung von Hirtshals nach Bergen besonders interessant. Wir mögen diese Route, weil man sich viele Straßenkilometer durch Süd- und Westnorwegen sparen kann und nach der Ankunft praktisch direkt im norwegischen Fjordland steht.
Fjord Line fährt die Strecke aktuell ganzjährig mit der MS Stavangerfjord und der MS Bergensfjord. Wohnmobile, Wohnwagen und Pkw können mitgenommen werden. Die Überfahrt von Hirtshals nach Bergen dauert etwa 17,5 Stunden. Nach dem Ablegen in Hirtshals am Abend erreicht die Fähre am nächsten Morgen zunächst Stavanger und fährt anschließend weiter nach Bergen.
Im aktuellen Fahrplan erfolgt die Abfahrt in Hirtshals beispielsweise um 19:15 Uhr, Stavanger wird gegen 07:00 Uhr erreicht und die Ankunft in Bergen erfolgt gegen 13:00 Uhr. Fahrzeiten können sich natürlich ändern, deshalb würden wir vor der Reise immer noch einmal den aktuellen Fahrplan prüfen.
Gerade die letzten Stunden der Fahrt nach Bergen können bei gutem Wetter landschaftlich richtig schön sein. Nach der Ankunft bist Du bereits mitten in Westnorwegen und kannst beispielsweise Richtung Hardangerfjord, Sognefjord oder weiter nach Norden starten. Auch Stavanger lässt sich auf derselben Verbindung als Ziel buchen – interessant etwa für Reisen Richtung Lysefjord und Preikestolen.
Die Überfahrt ist natürlich deutlich länger als eine kurze Fähre von Dänemark nach Südnorwegen. Dafür verbringen wir die Nacht lieber auf dem Schiff, als dieselben Stunden hinter dem Steuer zu sitzen. An Bord gibt es verschiedene Kabinenkategorien mit eigenem Bad sowie Restaurants, Café und weitere Aufenthaltsmöglichkeiten.
Für uns ist Hirtshals–Bergen deshalb weiterhin eine der interessantesten Verbindungen, wenn West- und Fjordnorwegen das eigentliche Ziel der Reise sind. Wer dagegen nach Südnorwegen möchte, sollte auch die deutlich kürzeren Verbindungen nach Kristiansand vergleichen.
Die Preise hängen von Reisezeit, Fahrzeug, Kabine und gewähltem Tarif ab. Gerade mit einem großen Wohnmobil oder Wohnwagengespann würden wir deshalb keinen pauschalen Preis nennen, sondern die gewünschte Verbindung direkt für den konkreten Reisetermin berechnen.
Fähre Kiel – Oslo
Die direkte Fähre von Kiel nach Oslo ist eine der bequemsten Möglichkeiten, mit Wohnmobil oder Wohnwagen nach Norwegen zu reisen. Statt noch viele Kilometer durch Dänemark und Schweden zu fahren, geht es von Norddeutschland direkt bis in die norwegische Hauptstadt.
Color Line bedient die Strecke aktuell täglich mit der Color Fantasy und Color Magic. Die Schiffe legen um 14:00 Uhr in Kiel ab und erreichen Oslo am folgenden Morgen gegen 10:00 Uhr. Die Überfahrt dauert damit rund 20 Stunden. Auf dieser Strecke ist die Buchung einer Kabine verpflichtend.
Die beiden Schiffe erinnern dabei eher an kleine Kreuzfahrtschiffe als an eine klassische Autofähre. An Bord gibt es verschiedene Restaurants und Bars, Shops, Showprogramm sowie unter anderem Spa- und Fitnessangebote. Für Familien gibt es beispielsweise einen Wasserpark und verschiedene Spielbereiche.
Wir selbst haben Kiel–Oslo bisher noch nicht genutzt. Interessant finden wir die Verbindung trotzdem, weil sie sehr viele Fahrkilometer spart. Nach einer Nacht an Bord kommt man direkt in Oslo an und kann von dort beispielsweise Richtung Lillehammer, Rondane, Jotunheimen oder weiter nach Norden fahren.
Auch die Fahrt durch den Oslofjord macht diese Verbindung reizvoll. Gerade bei gutem Wetter dürfte die Ankunft in Oslo bereits ein schöner Auftakt für die Norwegenreise sein.
Einen pauschalen Preis würden wir heute nicht mehr nennen. Der tatsächliche Fahrpreis hängt unter anderem von Reisetermin, Fahrzeuggröße, Anzahl der Reisenden und gewählter Kabine ab. Bei der Buchung eines Fahrzeugs müssen Länge und Höhe einschließlich Aufbauten angegeben werden; bei einem Anhänger beziehungsweise Wohnwagen zählt die Gesamtlänge inklusive Deichsel.
Color Line bietet derzeit beispielsweise ein Auto-Sparpaket für Kiel–Oslo an. Der beworbene Einstiegspreis gilt allerdings für einen normalen Pkw bis 5 Meter Länge und 1,95 Meter Höhe und lässt sich deshalb nicht sinnvoll auf ein großes Wohnmobil oder Wohnwagengespann übertragen.
Für uns wäre Kiel–Oslo vor allem dann interessant, wenn Norwegen selbst das Reiseziel ist und wir möglichst viele Straßenkilometer bei der Anreise einsparen möchten. Wer dagegen Schweden ebenfalls bereisen möchte oder möglichst günstig nach Skandinavien kommen will, sollte die Verbindung mit Kiel–Göteborg, den Fähren ab Hirtshals und dem Landweg über Dänemark und Schweden vergleichen.
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Weitere Fähren nach Norwegen und Schweden
Neben den längeren Fährverbindungen gibt es einige kurze und schnelle Überfahrten, die für die Anreise mit Wohnmobil oder Wohnwagen interessant sein können. Wir selbst haben noch nicht alle dieser Strecken ausprobiert, beziehen sie aber regelmäßig in unsere Routenplanung ein.
Für Norwegen sind vor allem die beiden Color-Line-Verbindungen ab Hirtshals nach Kristiansand und Larvikinteressant. Beide werden mit den schnellen SuperSpeed-Fähren bedient und eignen sich gut, wenn Du die lange Anfahrt über Schweden vermeiden, aber gleichzeitig nicht viele Stunden oder eine ganze Nacht auf einer Fähre verbringen möchtest.
Hirtshals–Kristiansand dauert aktuell nur etwa 3 Stunden und 15 Minuten. Kristiansand ist ein guter Ausgangspunkt für Reisen durch Südnorwegen und in Richtung südliches Fjordnorwegen.
Die Verbindung Hirtshals–Larvik benötigt rund 3 Stunden und 45 Minuten. Larvik liegt weiter östlich und kann deshalb interessant sein, wenn Deine Route beispielsweise Richtung Telemark, Oslo oder weiter ins norwegische Landesinnere führt.
Für beide Strecken können auch Wohnmobile gebucht werden. Gerade bei größeren Fahrzeugen würden wir die Preise immer für das konkrete Reisemobil und den gewünschten Reisetermin abfragen, da längere oder höhere Fahrzeuge entsprechend anders berechnet werden können.
Color Line: Fähren Hirtshals–Norwegen
Auch zwischen Dänemark und Schweden gibt es interessante kurze Fährverbindungen. Stena Line fährt von Frederikshavn nach Göteborg. Die Überfahrt dauert aktuell etwa 3 Stunden und 30 Minuten. Damit kommst Du direkt an der schwedischen Westküste an und kannst anschließend beispielsweise über die E6 weiter Richtung Oslo fahren.
Stena Line: Frederikshavn–Göteborg
Eine weitere Möglichkeit ist die Verbindung Grenå–Halmstad. Sie ersetzt die frühere Verbindung Grenå–Varberg, die wir in der alten Version dieses Artikels noch genannt hatten. Stena Line führt Grenå–Halmstad weiterhin in ihrem aktuellen Streckennetz.
Welche dieser kurzen Fährverbindungen am besten passt, hängt vor allem von Deiner weiteren Route ab. Für Südnorwegen ist Kristiansand interessant, Larvik bietet sich für Ziele weiter östlich an und Göteborg ist ein guter Ausgangspunkt sowohl für Schweden als auch für die Weiterfahrt nach Norwegen.
Gerade bei Wohnmobil oder Wohnwagengespann vergleichen wir deshalb nicht nur den Fährpreis, sondern auch die Kilometer nach der Ankunft. Eine auf den ersten Blick günstigere Fähre kann am Ende weniger attraktiv sein, wenn anschließend mehrere hundert zusätzliche Straßenkilometer vor uns liegen.

Tipps für die Fähre
Nach vielen Fährüberfahrten nach Schweden und Norwegen haben sich bei uns ein paar Dinge bewährt. Je nach Schiff und Reederei unterscheiden sich Ausstattung und Angebot natürlich deutlich – trotzdem helfen uns diese Tipps bei fast jeder längeren Überfahrt.
- Essen und Getränke: Auf den größeren Fähren ist das gastronomische Angebot heute teilweise ziemlich umfangreich. Restaurants, Buffets, Cafés oder kleinere Snacks gibt es je nach Schiff in unterschiedlichen Preisklassen. Auf Kiel–Oslo gibt es beispielsweise mehrere Restaurants mit sehr unterschiedlichem Angebot. Wir nehmen trotzdem gerne eigene Getränke und etwas Proviant mit. Gerade bei einer längeren Überfahrt ist es praktisch, nicht für jede Kleinigkeit ins Restaurant zu müssen. Ob eigene elektrische Geräte wie ein Wasserkocher in der Kabine benutzt werden dürfen, würden wir vorher bei der jeweiligen Reederei prüfen.
- Ladekabel und Powerbank: Smartphone, Kamera, Tablet, Kopfhörer und andere Geräte wollen spätestens am Abend wieder geladen werden. Deshalb gehören bei uns ein Mehrfach-USB-Ladegerät und eine Powerbank ins Handgepäck. Auf eine bestimmte Anzahl von Steckdosen in der Kabine würden wir uns nicht verlassen – das unterscheidet sich je nach Schiff und Kabinenkategorie.
- Kein Stromadapter notwendig: In Dänemark, Schweden und Norwegen können wir unsere üblichen deutschen Euro- beziehungsweise Schuko-Stecker in der Regel ohne Reiseadapter verwenden. Für die Fährkabine nehmen wir deshalb keinen speziellen Skandinavien-Adapter mit.
- WLAN an Bord: WLAN gibt es auf vielen Fähren, aber nicht zwangsläufig kostenlos und auch nicht immer mit der Geschwindigkeit, die wir von zu Hause gewohnt sind. Auf Kiel–Oslo verkauft Color Line beispielsweise verschiedene WLAN-Pakete; in bestimmten höherwertigen Kabinen ist der Zugang inklusive. Da die Internetverbindung auf See teilweise über Satellit läuft, kann die Geschwindigkeit begrenzt sein. Große Downloads, Kartenmaterial, Filme oder Serien laden wir deshalb lieber schon vor der Abfahrt herunter.
- Die Hafeneinfahrt nicht verschlafen: Bei einer Nachtfähre lohnt es sich für uns, morgens etwas früher aufzustehen. Besonders die Einfahrt nach Oslo, Bergen oder Göteborg kann bei gutem Wetter ein richtig schöner Beginn der Reise sein. Kamera beziehungsweise Smartphone also besser nicht ganz unten im Gepäck verstauen.
- Innen- oder Außenkabine: Früher haben wir Außenkabinen grundsätzlich empfohlen. Heute würden wir das vom Preisunterschied und von der Länge der Überfahrt abhängig machen. Auf einer langen Nachtfahrt gefällt uns eine Kabine mit Fenster weiterhin deutlich besser, weil Tageslicht und Blick aufs Meer das Raumgefühl angenehmer machen. Ist der Aufpreis dagegen sehr hoch und wollen wir ohnehin hauptsächlich schlafen, reicht uns auch eine Innenkabine. Die alte pauschale Aussage, eine Außenkabine koste beispielsweise nur 25 Euro mehr, würden wir nicht mehr treffen – die Preise sind abhängig von Verbindung, Termin und Auslastung.
- Wichtige Sachen mit an Bord nehmen: Auf vielen Autofähren kommst Du während der Überfahrt nicht mehr ohne Weiteres an Dein Fahrzeug. Wir packen deshalb Medikamente, Waschzeug, Ladekabel, warme Kleidung, etwas zu trinken und alles, was wir während der Überfahrt benötigen, vorher in eine separate Tasche. Das erspart die Erkenntnis in der Kabine, dass die Zahnbürste noch im Wohnmobil liegt.
Achtung: Kostenfalle Mobilfunk auf See
Top-Tipp: Mobilfunk auf See kann teuer werden
Auch 2026 solltest Du auf einer Fähre beim mobilen Internet aufpassen. Sobald das normale Mobilfunknetz an Land nicht mehr erreichbar ist, kann sich Dein Smartphone mit einem Mobilfunknetz an Bord des Schiffes verbinden, dessen Verbindung über Satellit hergestellt wird.
Wichtig: Solche nicht-terrestrischen Netze fallen nicht unter das normale EU-/EWR-Roaming. Das gilt auch dann, wenn Du beispielsweise zwischen Dänemark, Schweden und Norwegen unterwegs bist. Daten, Telefonate und andere Dienste können deshalb erheblich teurer sein als normales Roaming.
Genau damit haben wir selbst schon eine unangenehme Erfahrung gemacht. Das Smartphone verlor nachts die WLAN-Verbindung und wechselte unbemerkt in das Mobilfunknetz des Schiffes. Hintergrunddienste verursachten anschließend zusätzliche Kosten.
Seitdem schalten wir auf längeren Fährüberfahrten den Flugmodus ein und aktivieren anschließend bei Bedarf nur WLAN. Alternativ kannst Du zumindest mobiles Datenroaming deaktivieren. Das ist für uns die einfachste Möglichkeit, eine ungewollte Verbindung mit dem Bordnetz zu verhindern.
Moderne Roaming-Regeln bieten zwar zusätzlichen Schutz: Bei einer Verbindung mit einem nicht-terrestrischen Netz soll der Mobilfunkanbieter Dich informieren. Bei zusätzlichen Kosten von 50 Euro oder einem individuell festgelegten anderen Limit wird die Mobilfunknutzung grundsätzlich gestoppt, sofern Du nichts anderes vereinbart hast. Darauf würden wir uns trotzdem nicht verlassen.
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Hallo Matthias und Heike,
plane zurzeit unsere erste Reise nach Norwegen.
Nordlandcamper hilft mir dabei.
Siggi
Lieber Siggi, liebe Moni,
hoffe Ihr habt auf Eurer Reise durch Norwegen ganz viel Spaß! Wenn Ihr Anregungen auf unserer Seite gefunden habe freuen wir uns besonders! Meldet Euch gerne von unterwegs und schickt uns ein paar Fotos!
Matthias und Heike
Hallo Matthias und Heike,
wir wünschen euch ein gutes neues Jahr und viel Gesundheit.
Ich lese mit Spannung dein Berichte.
LG Grüße
Moni und Siggi
Ihr lieben Beiden!
Für Euch ebenso ein tolles und vor allem gesundes Reisejahr 2026!
Matthias und Heike